Bayern Rundfahrt: Blaues Trikot beim Zeitfahren

Während des 26 km langen Einzelzeitfahrens trug Matthias stellvertretend für Gerald Ciolek das blaue Trikot des besten Sprinters. Matthias liegt in dieser Wertung mit 12 Punkten, zwei Punkte hinter dem ehemaligen Gesamtführenden Ciolek. Nach der schweren Olympia’s Tour, war der Gewinn des Sprinttrikots in Bayern sein erklärtes Ziel.

Vor der heutigen abschließenden Etappe hat er alle Chancen auf das begehrte Trikot. Allerdings hat er mit Olaf Pollack und Gerald Ciolek zwei prominente Gegner, die ebenso um die alles entscheidenden Punkte der 3 SDK Sprints auf dem letzten Teilstück von Bad Neustadt nach Erlangen kämpfen werden.

Olympia’s Tour: Nogmaals! – 3. Platz auf der 8. Etappe

Auf dem 195 km langen Teilstück von Varsseveld nach Buchten gelang Matthias erneut der Sprung auf das Podium. Der 23-Jährige gewann den Spurt der Verfolgergruppe nachdem sich 1 km vor dem Ziel Lars Boom (Rabo Continental Team) und Lieuwe Westra (KrolStonE Continental) leicht aus der 27-köpfigen Spitzegruppe absetzen konnten.

Nach einer gefahrenen halben Stunde ging eine erste 10 Fahrer starke Gruppe mit Matthias Friedemann. Dieser schlossen sich 30 weitere Fahrer an, unter anderem das komplette Rabobank Team, sowie Dennis Pohl und Sergej Fuchs von 3C Gruppe. Rabobank und Van Vliet EBH Elshof drückten auf das Tempo und dezimierten die Spitzengruppe wieder auf 28 Fahrer. Und schnell vergrößerte sich der Abstand zum Peleton, zumal die erste Rennstunde mit 51km/h gefahren wurde. So wurde das Gesamtklassement noch einmal neu geschrieben. Günstig für Sergej Fuchs, der auf Platz 8 rutschte, und Matthias, der sich nun auf einem soliden 21. Rang befindet.

Olympia’s Tour: 7. Platz auf der 5. Etappe

Nach dem Matthias auf dem 227 km langen Teilstück von Hasselt nach Gerwen mit Platz 7 erneut eine gute Platzierung im Massensprint erzielen konnte, sind seine Aussichten auf die Gesamtwertung durch einen Sturz auf der heutigen Etappe nun kein Thema mehr.

Schon auf der gestrigen Etappe entging er nur knapp einem Sturz, als er sich an der Kilometermarke mit einem anderen Fahrer beharkte. “Durch den Schock war ich im Sprint wenige Sekunden später nicht voll da”, beschrieb er die Situation.

Die Verwicklung in einen Massensturz auf der heutigen Teiletappe von Son en Breugheli nach Gendringen, der sich 15 Kilometer vor dem Ziel ereignete, kostete ihn im Ziel 8:17 Minuten auf seinen Teamkollegen Dennis Pohl, der aus einer Fluchtgruppe heraus Etappen-Dritter wurde. “Ich lag unten und mein Rad war ziemlich demoliert.”
Im anschließenden 18 km langen Zeitfahren belegte Matthias Platz 27. In der neuen Gesamtwertung befindet er sich jetzt mit 9:38 Rückstand auf Lars Boom an Position 42.

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