Am Sonntag waren wir wieder bei herrlichstem Regenwetter in Belgien unterwegs. Das Rennen führte über Pflasterpassagen, auf kleinen und großen Runden 180km kreuz und quer nahe Antwerpen.
Kaum gestartet, war das Rennen schon wieder vorbei. Nach knapp 3 km gab es den ersten größeren Sturz bei dem ich mit zu Boden ging. Die ersten Kilometer sind immer sehr hektisch, weil jeder so schnell wie möglich nach vorn will, bei 200 Mann immer eine actionreiche Angelegenheit;)! Zum Glück blieb an mir alles heile, aber nicht am Rad. Dies musste ich wechseln, doch dabei ging soviel Zeit ins Land, dass ich den Anschluss nicht mehr schaffte. Ich fuhr noch 30km hinterher, aber die Lücke war unaufholbar. Das war natürlich sehr frustrierend!
Am Mittwoch steht das nächste große belgische Rennen an, bei dem ich diesmal versuche auf dem Rad zu bleiben;)
Omloop van Het Waasland
Dritter Platz bei G.P. Lillers
Seit gestern zeigt meine Formkurve wieder nach oben. Heute standen 160 km auf dem Programm, gepaart mit viel Regen und Wind! Das Rennen begann sehr hektisch mit vielen Attacken, doch die erste größere Gruppe konnte sich nach 65 km lösen, als es über einige Hügel mit anschließender Windkante ging. Wir waren mit vier Fahrern recht gut vertreten. Eingangs der letzten drei Schlussrunden, 35 km vorm Ziel wurden wir jedoch wieder gestellt. Nun folgten freilich viele Angriffe, doch am Ende bogen ca. 70 Mann auf die Zielgerade ein. Wir haben uns zum Schlussspurt positioniert und ein überragender Sieg von Dominic Klemme und ein dritter Platz von mir waren ein mehr als zufriedendenstellendes Ergebnis, über das wir uns alle riesig freuten! Die Podiumsplatzierung war sehr wichtig für mich und gibt mir weitere Motivation. Ich bin guter Dinge für das kommende Wochenende und hoffe, dass beim nächsten Mal die Sonne wieder scheint!
In diesem Sinne
Euer Matthias
Vlaamse Pijl
Hi. Nachdem ich die Woche nach überstandener Krankheit wieder voll trainieren konnte, war ich guter Dinge für das heutige Rennen. Die ersten 100 km gestalteten sich als sehr hektisch mit einigen Stürzen, da es heute sehr wichtig war, stets vorn in die engen, mit teils groben Pflasterpassagen versähten Berge zu fahren. Mir gelang das ganz gut, aber die Form reichte nicht, um in der 7Mann Spitze mitzufahren. Am Ende kam ich mit dem ertsen großen Feld ins Ziel. Das Rennen war sehr hart und ich hoffe, das ich morgen beim GP Lillers wieder mit vollen Kräften am Start stehe.
Bis morgen
Matthias