Grote Prijs Jef Scherens – Rondom Leuven

Hallo Leute,

der Rennbericht zum Rennen am vorletzten Wochenende kommt leider etwas verspätet. Das Rennen wurde in Leuven in der nähe von Brüssel auf einem anspruchsvollem Stadtkurs ausgetragen. Erschwerend kam hinzu, dass es von Beginn an stark regnete und es durch die vielen Kurven auf der Strecke oft Stürze gab. An solchen Tagen heißt es immer sich besonders zu motivieren und an die warme Dusche nach dem Rennen zu denken:)!Wie fast immer fuhr zu Beginn eine achtköpfige Gruppe davon in der aber niemand von uns vertreten war. Zum Glück fanden sich zwei Mannschaften, die die Nachführarbeit übernahmen. Nach ca. Rennhälfte war das Tempo im Feld so hoch, dass nur noch 60 Mann im Rennen waren, darunter Christian Leben und ich. Aufgrund des hohen Tempos stellten wir die Ausreißer, doch kurz darauf ging gleich die nächste Spitzengruppe, aus der dann der spätere Sieger Wouter Mol kommen sollte. Wir beide haben die Gruppe leider verpennt, zusätzlich fehlte mir zum Ende des Rennens die nötige Kraft um nochmal anzugreifen. Schlussendlich fuhr ich als 28. über die Linie.36 Mann haben das Rennen beendet.

Tour de Rijke

Bei der 20. Ausgabe der mit vielen ProTour Mannschaften besetzten Tour de Rijke wurde Matthias wie am vergangenem Mittwoch bei Druivenkoers Overijse Zehnter im Massensprint. Teamkollege Sebastian Forke beendete das niederländische Tagesrennen der Kategorie 1.1 als Siebter, Tobias Erler auf Platz 12.

Auf den 196 Kilometer von Spijkenisse nach Spijkenisse setzte sich am Ende Quicksteps Steven de Jongh gegen den Slowenen Kristjan Koren (Perutnina Ptuj) und Eric Baumann  von Team Sparkasse durch. Zuvor war eine Gruppe von 6 Fahrern mit einem maximalen Vorsprung von 4 Minuten fast 140 Kilometer an der Spitze. „Die letzten 20 Kilometer wurden sehr schnell gefahren. Kurz vor dem Ziel wurde die Gruppe schließlich durch die Nachführarbeit von Milram und Quickstep gestellt.“ Anschließend ging das noch 86 Fahrer umfassende Peleton in den Massensprint. „Das Feld war sehr langgezogen und ich war in bester Ausgangsposition für den Sprint. Vor der letzten Kurve, 300 Meter vor dem Ziel, wurde die Straße dann sehr breit und ich wurde mehrmals eingeklemmt. Auf den letzten Metern ging es dann ziemlich chaotisch zu. Daher bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis.“

Druivenkoers Overijse

Am letzen Hügel habe ich attakiert, wurde aber leider 500 Meter vor dem Ziel vom Feld gestellt und habe mich als Zehnter über die Zielliene gerettet. Meine Teamkollege Dominik Klemme hat den anschließenden Sprint vor Jonas Vangenechten (Groupe Gobert.com) und dem Niederländer Johnny Hoogerland (Van Vliet-EBH Elshof) gewonnen.

Druivenkoers Overijse

Bei dem belgischen 1.1 Rennen über 199 Kilometer bildete sich zunächst nach 40 Kilometern eine 12 Fahrer große Gruppe mit Sergej Fuchs. Damit verlief das Rennen erst mal kontrolliert. Die Fluchgruppe, zu der später noch Dennis Pohl aufgeschlossen hatte, kam aber nicht durch. Das Rennen war dann durch viele Attacken gezeichnet, von denen aber keine erfolgreich war. Ich habe mich gut gefühlt und am letzten Berg angegriffen. Zwar wurde ich wieder gestellt, aber Dominik hat mit seinem Sieg gezeigt, dass er super in Form ist. Damit hat unser Team wieder eine starke Leistung abgeliefert.

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