Sachsen-Tour 3. Etappe: Sprinttrikot diesmal aber wirklich

Auf der 3. Etappe ging es heute über 188 Kilometer von Eilenburg nach Freital. Nachdem ich ja gestern meinen großen Auftritt hatte, dachte ich, dass ich heute schlechte Beine habe – aber zum Glück nicht!

Bei der ersten Sprintwertung wurde ich Zweiter. Nur leider übersahen mich die Kampfrichter und ich ging leer aus. Beim zweiten Wertungssprint gewann ich den Spurt des Feldes und konnte somit noch einen Punkt holen. Zuvor war eine Gruppe mit zwei Ausreißern weggesprungen, die zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf 11 Minuten ausbauen konnten. Von da an hatte ich mein Grünes Trikot so gut wie sicher. Eigentlich hätte gestern Roger Kluge das Trikot des besten Sprinters erhalten müssen, und so trug er es dann heute auch rechtmäßig. Wir waren zwar punktgleich, aber im Ziel war er vor mir platziert.

Nach 140 Kilometern wurden die 2 Ausreißer auch wieder gestellt, als 25 Kilometer vorm Ziel richtig ernst gemacht wurde und noch zwei schwere Zielrunden gefahren werden mussten. In der ersten Zielrunde war ich noch in der ersten Gruppe vertreten, doch mit dem Ritt von gestern in den Beine, bin ich an der Bergwertung fast stehen geblieben. Mit einem Rückstand von 3:50 zum Ersten, musste ich mich Platz 55 zufrieden geben.

Mein Teamkollege Dennis Pohl konnte, wie auf der ersten Etappe, einen super 3. Platz hinter André Greipel und Alberto Ongarato feiern. Morgen steht ein 38km langes Zeitfahren an, bei dem ich einfach mal schauen werde wie die Beine sind.

Sachsen-Tour 2. Etappe: Sprinttrikot

Auf der über 242 Kilometer von Görlitz nach Frohburg führenden Königsetappe der Internationalen Sachsen-Tour übernahm Matthias nach zwei gewonnenen Sprintwertungen das Sprinttrikot von seinem Teamkollegen Tobias Erler.

Wie am Vortag waren es die Fahrer des Teams 3C Gruppe, die die Akzente gesetzt haben. Nachdem Matthias wenige Kilometer nach dem Start erfolgreich attackiert hatte, schlossen sich kurz darauf Dmitry Kozontchuk von Rabobank, Mathias Belka vom LKT Team Brandenburg sowie sein Ex-Teamkollege Stefan Cohnen vom Team Sparkasse an. Das Quartett hielt sich bei teils heftigem Wind und kurzen Schauern rund 180 Kilometer an der Spitze und schaffte sich ein maximales Polster von fünf Minuten auf das Hauptfeld. Dabei kontrollierte vorallem Team Columbia um das gelbe Trikot von André Greipel das Geschehen und ließ die Ausreißer nicht entscheidend weg.

„Ich bin total glücklich, dass ich das Trikot geholt habe. Es war ein gutes Gefühl in der Spitzengruppe durch meine Heimatstadt Rochlitz zu fahren“, so Matthias nach der anstrengenden Etappe, die er auf Platz 37 finishte.Schon auf dem Weg ins Hotel hat ihn Freundin Cindy per Handy informiert, dass er bei der Siegerehrung erwartet werden würde um das Trikot des besten Sprinters in Empfang zu nehmen. „Das Teamauto hat eine Vollbremsung gemacht und ist zurückgeschossen. Ich musste dann in Badschlappen aufs Podium.“ Durch die Zeitbonifikationen bei den Sprintwertungengen schob sich Matthias auf den 11. Platz der Gesamtwertung.

Kurz vor dem Ziel setzte sich noch eine achtköpfige Gruppe ab. Das Team schaffte es jedoch nicht mehr René Obst an diese acht Fahrer heranzufahren. Es gewann schließlich Dean Downing aus dem britisches Nationalteam vor dem Österreicher Jan Valach (ELK Haus-Simplon) und dem US-Amerikaner Michael Rogers (Team Columbia).

1. Etappe Sachsentour

Nachdem ich nach der Deutschen Meisterschaft erstamal eine Woche Urlaub gemacht habe, um mich von den letzten drei Rundfahrten zu erholen, habe ich nun vor der Sachsentour zwei Wochen trainiert. Erstaunlich gut verliefen die ersten Kilometer. Bei der ersten Bergwertung wurde ich 2. Danach suchten 3 Fahrer, darunter Tobias Erler von unserem Team ihr Heil in der Flucht. Die 3 Mann Gruppe konnte sich bis drei Kilometer vor Ziel halten. Für den anstehenden Massenspurt wollten wir Rene Obst, als Lokalmatador in Position fahren, doch aufgrund des hektischen Finales kam alles anders. Dennis Pohl konnte zum Schluss einen super 3. Platz feiern. Für uns war das ein guter Auftakt. Vielleicht kann ich morgen ein Ausrufezeichen setzen, wenns es durch meinen Heimatort Rochlitz geht!
Ich werd mein bestes geben…

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