Omloop der Kempen

Hallo Leute,

gestern waren wir beim Rennen Omloop der Kempen in Holland am Start. Über 210 km führte das Rennen kreuz und quer über teils schmale Straßen und Pflaster. Das 200 Mann starke Feld machte das Rennen sehr hektisch und dadurch teilweise unangenehm zu fahren. Zudem gab es viele Stürze, von denen wir aber größtenteils verschont blieben. Nach 100 km setzten sich 4 Fahrer ab, die erst auf den letzten 5km wieder gestellt wurden. Bis dahin war es sehr schnell und mehrere Gruppen hatten sich gebildet. Ich war in der ersten Verfolgergruppe mit 20 Mann. 50km vor Ziel schlossen dann nochmal 30 Fahrer auf. Das Finale war sehr schnell und ungeordnet, da es kein Team gab, das für gleichmäßig hohes Tempo sorgte. Am Ende reichte es nur für Rang 13.

Ich versuche weiterhin mein Glück und freue mich auf die nächsten Rennen!!

Bye bye Matthias

…die letzten zwei Wochen

Hallo. Nachdem ich in Düren unfreiwillig stürzte, musste ich erstmal 4 Tage ruhiger treten, da mir die leichte Gehirnerschütterung arg zu schaffen machte, doch nur vom Rumliegen wirds auch nicht besser. So habe ich mich am fünften Tag zum Training aufgrafft, auch im Hinblick auf „Henninger Turm.“ Doch vorher stand noch ein schweres typisch holländisches Rennen an (Ronde van Noord Holland) auf dem Programm, bei dem es erstaunlich gut ging. Am Ende reichte es zwar nur für die zweite Gruppe (Platz 20), aber nach dem Trainingsausfall, konnte ich zufrieden sein.

Dann folgte am 1. Mai „Henninger Turm“, bei dem ich mir viel vorgenommen hatte. Mitte des Rennens mussten mehrere anspruchsvolle Anstiege im Taunus bewältigt werden. Leider hatte ich das Nachsehen und konnte das Rennen nicht beenden. Ein kleiner Trost war, dass mit mir weitere hundert Fahrer auch abgehangen waren.

Zwei Tage später war dann direkt mein nächster Einsatz in Holland. Das Rennen war sehr hektisch und man musste sehr konzentriert fahren um nicht zu stürzen. Auf den letzten 50 von 205 Kilometern fuhr eine 5-Mannn Spitzengruppe davon, in der ich mit dabei war. Auf den letzten 10 Kilomtern wurden wir wieder gestellt. Die Ausreißaktion hatte soviel Körner gekostet, dass ich im Zielspurt keine Chance mehr hatte. Entäuscht war ich nicht, aber über eine Platzierung hätte ich mich natürlich gefreut.

Bis demnächst…

Rund um Düren

Hallo.

Gestern war einfach nicht mein Tag. Eigentlich hatte für mich alles gut begonnen. Gleich zu Beginn war das Tempo sehr hoch und das große Feld (230 Mann) zerfiel in mehrere kleine Gruppen. Wir waren mit sechs Fahrern in der ersten Gruppe gut vertreten. Nach gut 20 Kilometern kam eine sehr steile Abfahrt, in die ich als Erster hinab fuhr. Der Tacho zeigte etwa 80km/h und das war einfach zu schnell!!! Ich konnte nicht mehr genug bremsen und schoss mit ca. 60 in die Leitplanke! Glücklicherweiße ist mir außer ein paar Abschürfungen und einer leichten Gehirnerschütterung nicht viel passiert!! ich habe wirklich eine Hand voll Schutzengel gehabt. Christian Leben wurde dann beim Zieleinlauf noch guter Vierter!

Heute habe ich noch etwas Kopfschmerzen, mal schauen ob ich morgen ne kleine Runde fahren kann?!

Mein Bruder Marcus, der ambitionierter Läufer ist und neben seinem Studium viele Stunden trainiert, ist gestern in Leipzig einen Halbmarathon in 1:12:40 gelaufen. Am 4. Mai nimmt er an der Deutschen Marathon Meisterschaft teil. Ich denke mit dieser Zeit ist er bestens gewappnet, um ein gutes Ergebnis zu landen und wünsche Ihm viel Erfolg!!

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